Das Profil evangelischer Kindertageseinrichtungen in Baden
Was bietet eine evangelische Kindertageseinrichtung? Worin zeigt sich das spezifisch evangelische Profil? In welchem Licht sieht christlicher Glaube Kinder? Wie wirkt sich diese Sicht im Alltag einer Kindertageseinrichtung aus? Antwort auf diese Fragen gibt das "Profil evangelischer Kindertageseinrichtung in Baden". Wo evangelisch draufsteht, soll auch evangelisch drin sein - und das in diesen erkennbaren Eckpunkten: Fachliche Qualität, Freundliche Beziehungen, Angebot christlicher Lebensorientierung, Begegnung mit anderen Religionen, Teilhabegerechtigkeit, Zusammenleben mit der Kirchengemeinde.
Dazu gehören natürlich ganz grundständige religionspädagogische Anliegen wie Zugänge zu biblischen Geschichten, christliche Rituale oder die Gestaltung des Kirchenjahres.
Zum Profil evangelischer Kindertageseinrichtungen gehören u.a. auch Impulse zur Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung („Grünes Küken“), Religiöse Bildung bei Kindern im Alter von 0 - 3 Jahren, die Stärkung der Kinder für die Herausforderungen des Lebens (Resilienz) durch Religion,
ein aktives und sensibles Miteinander in religiöser Vielfalt, Ermächtigung zu und Ermöglichung von Teilhabe (Inklusion) und die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern auch in religiösen Fragestellungen und Themen.
Projekt zur Stärkung des Evangelischen Profils
Im Frühjahr 2017 hat die Landessynode ein Projekt zur Stärkung dieses Evangelischen Profils in Kitas beschlossen. Innerhalb von fünf Jahren sollen pädagogische Fachkräfte ihre religiöse Wahrnehmungs- und Sprachfähigkeit vertiefen, ihre religiöse Symbol- und Ritualkompetenz (Gestaltungsfähigkeit) stärken und sich noch mehr mit der Kirchengemeinde und den örtlichen Institutionen (z. B. Schule; begleitende Fachdienste; Diakonie) vernetzen. Dazu unterstützen „ReferentInnen für das Evangelische Profil“ vor Ort die Kitas, indem sie Fortbildungsbedarfe erheben und in unterschiedlichen Formen bedienen. Bei uns im Kirchenbezirk beginnt das Projekt mit dem ersten September 2018.

Quelle: Rahel Lang
Seit April 2022 ist Rahel Lang die neue Referentin für die Stärkung des Evangelischen Profils in den Kirchenbezirken Neckargemünd-Eberbach und Kraichgau.
Kontakt:
Rahel Lang
E-Mail: rahel.lang@kbz.ekiba.de
Mobil: 0176/76 64 28 79
Hier stellt sich Rahel Lang und ihre Arbeit als Referentin vor:
Religion macht Kinder stark
Religion leistet einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung und zur Entwicklung eines positiven Weltbildes. Damit gehört sie zu jenen Faktoren, die Menschen dabei helfen, seelische Widerstandskraft zu entwickeln und dadurch Krisen zu bewältigen. In religiösen Bildern und Ritualen, können Kinder erleben, dass sie nicht allein sind. Außerdem ermöglicht religiöse Bildung Kindern, Kompetenzen und Ressourcen zu erwerben, die sie fürs Leben stark machen.
Aus diesem Grund sind einige Kolleg*innen in ganz Baden seit 2018 in den evangelischen Kirchenbezirken unterwegs, um Kindergärten zu unterstützen, Kinder stark fürs Leben zu machen. Dabei wollen wir nicht „überchristlich“ sein, sondern es geht darum, sich gemeinsam um ein bewusstes christliches und selbstbewusstes evangelisches Profil schon für die Kleinsten zu bemühen.
Mein Name ist Rahel Lang und ich bin seit April 2022 Referentin zur Stärkung des evangelischen Profils in den Kindertagesstätten der Kirchenbezirke Neckargemünd-Eberbach und Kraichgau.
Ich biete regelmäßige Fortbildungen (online oder an einem zentralen Ort) für Erzieher*innen an. Diese Fortbildungen haben ein Schwerpunktthema und können einrichtungsübergreifend besucht werden.
Gern komme ich auch mit individuell angepassten Impulsen zu Teamsitzungen oder zu Fortbildungen an einem Nach-mittag oder samstags in die Einrichtungen.
Außerdem bekommen die Einrichtungen regelmäßig Post von mir in Form von Päckchen und/ oder Newslettern. Bei den Newslettern handelt es sich unter anderem um ein jeweiliges pädagogisches Monatsthema. Dabei berücksichtige ich gerne die „Wunschthemen“ der Einrichtungen.
Ab September haben die Einrichtungen die Möglichkeit, bei mir „eine Schatzkiste“ mit religionspädagogischen (Fach-)Büchern zu entleihen, um das Angebot der Medienstellen in Sinsheim und Neckargemünd bekannter zu machen.
Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass ich sehr individuell auf die Einrichtungen eingehen kann. Viele Einrichtungen leisten schon hervorragende Arbeit und es macht mir große Freunde diese zu begleiten. Mit genauso vielen neuen Teams darf ich
mich auf den Weg machen, Kinder religiös und fürs Leben stark zu machen, was ich wunderbar finde.
Uns allen wünsche ich weiterhin eine gute Zusammenarbeit, danke für ihr Engagement und wünsche viele gute Ideen und gesegnetes Arbeiten,
Ihre Rahel Lang
Hier können Sie sich den Abschiedsrundbrief der Vorgängerin von Rahel Lang als Referentin (Sirkka Zimmermann) herunterladen:
Quelle: S. Zimmermann



