Viele Gemeinden brauchen neue Nutzungskonzepte

Bezirkssynode Neckargemünd-Eberbach startet mit Liegenschaftsprojekt der Landeskirche/ Beginn ist Januar 2018

Eberbach / Wiesenbach/ Karlsruhe (10.11.2017). „Für unsere Gemeindehäuser müssen wir auf Dauer neue Nutzungskonzepte entwickeln“, so Werner Ebinger, Vorsitzender der Bezirkssynode Neckargemünd-Eberbach. Deshalb befaßt sich die Bezirkssynode auf ihrer Herbsttagung am 18. November in Eberbach jetzt mit dem neuen Liegenschaftsprojekt der Landeskirche Baden, das im Januar 2018 mit einer Bestandserhebung starten soll.

Ebinger: „Die Gemeinden müssen erfahren, was auf sie zu kommt. Deshalb werden sie schon frühzeitig einbezogen. Unsere Landeskirche geht davon aus, dass viele Gemeindehäuser inzwischen zu groß sind für die derzeitige Größe der Gemeinden. Die Unterhaltung der Gebäude kostet viel Geld. Die Kirchensteuereinnahmen sind rückläufig. Wenn eine Gemeinde rechtzeitig ihre Situation erkennt, kann sie gegensteuern und neue Nutzungskonzepte für die Zukunft entwickeln. Das Liegenschaftsprojekt soll zeigen, welche Veränderungen in den nächsten Jahren notwendig und möglich sind.“

Der Evangelische Oberkirchenrat in Karlsruhe will seinen Gemeinden dabei helfen. „Die Bezirkssynode ist unsere Kick-off-Veranstaltung für den Projektstart in unserem Kirchenbezirk“, so Dekan Ekkehard Leytz. Erste Informationen für die rund 70 Mitglieder der Bezirkssynode kommen von Andreas Maier, Abteilungsleitung Gemeindefinanzen und Liegenschaften. Maier ist Projektleiter des landeskirchlichen Liegenschaftsprojektes. Er arbeitet bei der Kirchenleitung in Karlsruhe.

Im Januar 2018 startet das Projekt für die gesamte Landeskirche mit einer Erhebung des Bestandes unter Einbeziehung von Fachleuten. Wie mit dem vorhandenen Gebäudebestand umgegangen wird und wie Gemeindekonzepte und Gebäudeoptimierung ineinander greifen können, liegt dann in den Händen des Bezirkskirchenrates zusammen mit den Kirchengemeinden